Die Rürup Rente

Die Rürup-Rente, auch bekannt als Basisrente, ist eine Form der privaten Altersvorsorge, die staatlich gefördert wird. Wie bei der gesetzlichen Rentenversicherung können auch bei der Rürup-Rente die Beiträge steuerlich abgesetzt werden. Allerdings müssen die späteren Auszahlungen im Ruhestand vollständig versteuert werden. Die angesparten Beiträge werden in Form einer lebenslangen Rente ausgezahlt. Insbesondere Selbstständige ohne gesetzliche Absicherung sollten sich mit dieser Vorsorgeform auseinandersetzen.

Die Rürup-Rente ist eine private Altersvorsorge, die insbesondere für Selbstständige, Freiberufler und gutverdienende Arbeitnehmer geeignet ist, da sie steuerliche Vorteile bietet. Sie ist nach dem ehemaligen Wirtschaftsweisen Bert Rürup benannt, der die Einführung der Rente vorgeschlagen hat.

Die Rürup-Rente ist eine Form der kapitalgedeckten Altersvorsorge, bei der regelmäßig Beiträge in einen Vertrag eingezahlt werden. Im Gegensatz zur Riester-Rente gibt es bei der Rürup-Rente keine staatlichen Zulagen, sondern es gibt Steuervorteile, die in der Ansparphase und in der Auszahlungsphase genutzt werden können.

In der Ansparphase können die Beiträge bis zu einem bestimmten Höchstbetrag (aktuell 25.787 Euro pro Jahr) steuermindernd geltend gemacht werden. Im Gegenzug werden in der Auszahlungsphase die Rentenzahlungen voll versteuert. Dies kann insbesondere für Personen interessant sein, die im Alter in einer niedrigeren Steuerklasse sind als während ihres Erwerbslebens.

Die Rürup-Rente eignet sich am besten für Personen, die langfristig und regelmäßig Geld in eine private Altersvorsorge investieren möchten und von den steuerlichen Vorteilen profitieren können. Allerdings gibt es auch Nachteile, wie eine geringe Flexibilität bei der Beitragszahlung und ein Verlustrisiko bei vorzeitigem professionelle Beratung durch einen unabhängigen Finanzexperten kann hierbei hilfreich sein.